Rente und Familienpflegezeit

Während der Familienpflegezeit wird dank gesetzlicher Vergünstigungen gut für die Rente vorgesorgt. Der Pflegende ist zudem in vollem Umfang in der gesetzlichen Sozialversicherung versichert.

Während der Familienpflegezeit gehen für die pflegenden Angehörigen keine Rentenansprüche verloren. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Derjenige, der die Familienpflegezeit nimmt, erwirbt doppelte Rentenansprüche. In der Familienpflegezeit und der Nachpflegephase zahlt der Arbeitgeber zwar die Beiträge zur Rentenversicherung auf Grundlage des reduzierten Arbeitsentgeltes in die Rentenversicherung ein. Jedoch überweist die Pflegekasse der Rentenversicherung während der Familienpflegezeit für die geleistete Pflege Beiträge. Dies gilt allerdings nur, wenn der Pflegeaufwand mindestens 14 Stunden und die Erwerbstätigkeit höchstens 30 Stunden pro Woche beträgt.

Je höher die Pflegestufe, desto höher sind die erworbenen Rentenansprüche. Pflegende Angehörige haben somit Rentenansprüche, die sie auch bei einer vollen Beschäftigung hätten.

Arbeitnehmer mit geringem Einkommen verbessern ihre Rentenansprüche.